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Corona verstehen

Wie können wir aus einer übergeordneten Perspektive das Phänomen „Corona“ verstehen?

Um das Phänomen Corona zu verstehen, hilft zum Beispiel das schon oft von uns erwähnte Buch von Clemens Arvay „Wir können es besser“ sehr gut weiter. Der Autor stellt das Phänomen Corona in diesem Buch in den größeren Kontext der Umweltzerstörung.

Diesen Gedankengang bewegen wir in unserer Praxis bereits seit vielen Jahren, wenn auch aus einem etwas anderen Blickwinkel heraus, den wir jetzt zunächst darstellen wollen. Seit Jahren können wir beobachten, dass zum Beispiel beim Wetter die Extreme zunehmen: Trockenheit und starke zum Teil langanhaltende, lokal begrenzte heftigste Niederschläge gehören immer mehr zur Tagesordnung. Extrem nasse Winter, aber auch ungewöhnlich niederschlagsreiche Sommer wechseln sich ab mit nun schon seit drei Jahren anhaltender extremer Trockenheit. Auf der einen Seite wird es global gesehen immer trockener, auf der anderen Seite nehmen extrem stark Regenereignisse immer mehr zu. Damit einher geht eine extreme Zunahme an Wirbelstürmen (Hurrikans, Taifune).

Im Sozialen ist seit Jahren eine massive Verschärfung der Ungleichheit zu beobachten: die Reichen Menschen (zum Beispiel Bill Gates, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg) werden immer reicher während auf der anderen Seite die Armut immer größere Teile der Gesellschaft umfasst und immer gravierender wird.

Dieses Phänomen der Verschärfung und Entwicklungsbeschleunigung beobachten wir auch bei Krankheiten. Hierzu ein Beispiel: Im Medizinstudium vor 30 Jahren haben wir gelernt, dass das Mammakarzinom das Karzinom der älteren Frau, nach den Wechseljahren, ist. Die jüngste Patientin unserer Praxis mit einem Mammakarzinom war unter 20 Jahre, regelhaft sind inzwischen die Frauen mit einem Mammakarzinom vor den Wechseljahren.

Wir beobachten bei vielen Krankheiten eine zum Teil uns immer wieder erschreckende dramatische zeitliche Dynamik, während andere Patienten von derselben Erkrankung kaum tangiert werden. Also auch hier klaffen die Extreme immer weiter auseinander.

Genau dieses Phänomen beobachten wir auch bei Corona: Für den größten Teil der Menschen ist diese Erkrankung relativ harmlos, zum Teil sogar symptomlos, für einige Menschen aber wird diese Erkrankung innerhalb weniger Tage oder Stunden zu einem Kampf auf Leben und Tod.

Wir ordnen das Phänomen Corona so ein, dass diese Erkrankung auch Ausdruck der Zunahme der Extreme in der Natur und in der Biologie und Seele des Menschen ist. Sehen wir diese Zunahme der Extreme nicht auch gegenwärtig in der Gesellschaft, auf der einen Seite wird von Coronajüngern und auf der anderen Seite von Coronaleugnen gesprochen? Wir sehen eine Spaltung der Gesellschaft und der ganzen Erde, deren tiefe Risse quer durch alle meteorologischen, biologischen und menschlichen Strukturen geht!

An genau diesem Punkt wird im gesamten 21. Jahrhundert eine tiefe Heilungsarbeit notwendig werden: Heilung an den Wunden bei Mutter Erde (Umweltzerstörung), Heilung an den Wunden der Traumatisierungen der vergangenen Jahre und Jahrhunderte, Heilung der Wunden durch die Traumatisierungen der Maßnahmen gegen Corona.

 Wir dürfen in unseren Gedanken, Gefühlen und in unseren Handlungen keine andere Möglichkeit zulassen, als dass uns diese Heilungsarbeit gelingt.

 

Damit sind wir bei dem zweiten großen Thema dieses Abschnittes, wie können wir schöpferisch tätig werden?

Außerdem wollen wir die im Newsletter vom Oktober gestellte Frage wieder aufgreifen und fortsetzen:

 

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