Überspringen zu Hauptinhalt

Gesellschaftliche Themen

Die nachfolgenden Ausführungen stellen eine kritische Auseinandersetzung mit den Vorkommnissen der letzten Monate dar. Wenn für Sie in den letzten Monaten alles gut und richtig gelaufen ist und Sie voller Vertrauen in das Handeln der Politik und Medien sind, sollten Sie vielleicht hier nicht weiterlesen. So stellt auch der erste nachfolgende Gedanke eine scharfe Kritik von uns an den großen Medienhäusern und der Politik dar.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Meinungsfreiheit ein hohes Gut darstellt, welches grundgesetzlich geschützt ist. Sie haben als Leserinnen und Leser das gute Recht hier einer anderen Meinung zu sein. Da es aber um tiefgreifende gesundheitliche Fragen geht, können wir zu diesen Themen nicht mehr länger schweigen. Insofern bitten wir um Akzeptanz und Nachsicht bezüglich der vielleicht etwas drastischen Wortwahl.

Seit Beginn der Coronakrise dominiert eine sehr aufgeregte und inhaltlich sehr fragwürdige Berichterstattung in den Leitmedien. Ein Beispiel dazu: Mit großer Erregung wird von Langzeitschäden nach einer durchgemachten Coronainfektion berichtet. Jeder Arzt weiß, dass nach jeder Infektion – egal von welchem Erreger – Langzeitschäden möglich sind. Einige Stichwort mögen genügen, um jedem Menschen deutlich zu machen, was wir z. B. meinen: Borreliose oder FSME, aber auch Herpes oder Eppstein Barr Virus als Erreger, die von Mensch zu Mensch übertragen werden können.

Wir haben in unserer Praxis seit Jahren tagtäglich mit Langzeitschäden nach durchgemachten Infektionen, gerade auch von Viren, zu tun. Das ist nichts Neues und nichts Ungewöhnliches. Lediglich die aufgeregte Berichterstattung ist neu. Wir haben den Eindruck, dass die großen Medien (vor allem ARD, ZDF, Spiegel, Zeit) mit ihrer aufgeregten Berichterstattung die Politik immer mehr unter Handlungszwang gesetzt haben. Es ist wiederum verständlich, Berichterstattungen ergeben Werbeeinnahmen und damit Geld, je mehr Reichweite die Berichterstattung hat, umso besser der Benefit. Deswegen lautet das altbekannte Motto der Medien: „bad news are good news.“

Insofern ist Corona für die großen Medienhäuser verständlicherweise prächtig, einen so großen „Auftrag“ gab es in der Geschichte der Medien noch nie!

Wenn darauf verwiesen wird, dass der Vergleich zwischen Corona und Influenza unzulässig sei, da Corona ja so viel schlimmer sei als Influenza, so wird damit eine Infektion durch Influenza herabgewürdigt. Es findet also durch einen Vergleich von Corona und Influenza nicht eine Herabwürdigung von Corona statt, sondern eine Herabwürdigung der Influenza. Trotzdem hat die Influenza in den letzten Jahrzehnten nie eine solche mediale Aufmerksamkeit erfahren wie jetzt Corona.

Dennoch: Unseres Erachtens nach tragen die großen Medienhäuser in Mitteleuropa, wahrscheinlich weltweit, eine erhebliche Mitverantwortung an den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden durch Corona.

Wir halten dieses Vorgehen im höchsten Maße für unethisch.

Wir möchten hier an dieser Stelle eine anonymisierte Kasuistik unserer Praxis darstellen: eine Patientin, ca. 60 Jahre hatte vor zehn Jahren einen Herzinfarkt mit nachfolgender dauerhafter Herzschwäche durchlitten. Sie befindet sich seit vielen Jahren in unserer Behandlung. Im Februar dieses Jahres erkrankte diese Person an einem schweren und heftig verlaufenden Infekt mit Geruchs- und Geschmacksverlust, also mit den typischen Symptomen einer Coronainfektion. Als Patientin mit einer signifikanten Herzschwäche bei Zustand nach Herzinfarkt handelt es sich hier um eine sogenannte Hochrisikopatientin. Eine Kontrolluntersuchung im Mai zeigte jedoch erstmalig ein komplett anderes Bild, es war sowohl bei uns in der Praxis als auch beim behandelnden Kardiologen in Hamburg kein pathologischer Befund mehr nachweisbar.
Fazit:

Eine Coronainfektion führt auch bei Hochrisikopersonen nicht zwangsläufig zu einem dramatischen Verlauf, es ist auch das Gegenteil möglich! Vielleicht liegt es daran, dass diese Person seit vielen Jahren bezüglich ihres zellulären Stoffwechsels von uns sehr gut aufgestellt wird.

Wir leben in einer Zeit, in der die Forschung immer mehr subtile Zusammenhänge zwischen den verschiedensten Bereichen des Lebens entdeckt und erforscht. Wenn wir uns aus ärztlicher Sicht mit einer Thematik intensiver beschäftigen, so machen wir ausnahmslos jedes Mal die gleiche Beobachtung: je intensiver wir in eine Thematik eintauchen, umso undurchsichtiger, unklarer und uneindeutiger werden die vermeintlich sicheren Erkenntnisse. In einer solchen Situation bedarf es immer mehr eines intensiven Abwägens der verschiedenen Aspekte, um hier urteilsfähig zu werden. In den großen Medien passiert leider das Gegenteil: Statt eine differenzierte, abwägende und zurückhaltende Berichterstattung durchzuführen, wird mit einem unglaublichen Tempo auf die Pauke gehauen und von Journalisten, die meistens schlicht keine Ahnung  von dem Thema haben, über welches sie berichten, irgendwelche Behauptungen in den Raum gestellt. Im Bereich Gesundheit durchschauen wir die unseriöse Berichterstattung der großen Medienhäuser, in vielen anderen Bereichen durchschauen wir es nicht. Ob dort die Berichterstattung genauso unseriös ist?

Auf der anderen Seite sind natürlich auch die Politiker selbst dafür verantwortlich, von welchen Themen sie sich treiben lassen. Nur ein Beispiel dazu: Wenn unser Bundespräsident jetzt eine Trauerfeier für die Corona Opfer durchführen will, so fragen wir uns, ob der Bundespräsident dann auch in Zukunft Trauerfeier für die Verstorbenen durch multiresistente Keime, durch Verkehrsunfälle, durch Umweltverschmutzung (ja auch hier in Deutschland ein erhebliches Problem), durch Suizid bei ausweglos erscheinenden Situationen und mangelnden Therapieplätzen in der Psychotherapie durchführen wird? Diese Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen.

Da fragen wir uns ernsthaft, wo das Maßhalten geblieben ist?

Wir möchten uns erlauben, folgende These in den Raum zu stellen: Berufspolitiker, zumindest auf Bundesebene, sind nicht ernsthaft an der Gesundheit der Gesellschaft interessiert. Sonst würden Berufspolitiker auf Bundesebene anders handeln. Folgende Beispiele sollen verdeutlichen, wovon wir hier schreiben: es ist inzwischen wie oben beschrieben evident, dass eine gute Versorgung mit Vitamin D eine massive positive Auswirkung auf den Verlauf einer Coronainfektion hat. Trotzdem wird diese Erkenntnis nicht kommuniziert, geschweige denn, dass die Laborbestimmung und die Gabe von Vitamin D über die Krankenkasse – auf staatliche Anordnung hin – bezahlt wird.

Wieso hat stattdessen beispielsweise der frühere Landwirtschaftsminister auf Bundesebene Christian Schmidt der Verlängerung der Zulassung von Glyphosat zugestimmt? Inzwischen ist dieses Gift überall nachweisbar, Monsanto hat in den USA eine Klage nach der anderen zu überstehen, hier in Deutschland und der EU aber darf es weiterhin angewendet werden. Was hat Glyphosat mit Corona zu tun? Alle, ausnahmslos alle, Umweltgifte wirken immunsuppressiv und sind damit Türöffner für Infektionskrankheiten und alle anderen Erkrankungen der zweiten Lebenshälfte.

Für dieses weitere große Thema mag wieder ein Stichwort genügen: Dieselskandal. Auch hier zeigt sich die autofreundliche Politik handlungsunwillig. Die Feinstäube, freigesetzt durch Diesel (aber auch Benziner) sind für einen erheblichen Anteil der chronischen Erkrankungen in der Gesellschaft verantwortlich.
Auch diese Liste ließe sich wieder unendlich fortsetzen.

Wir wollen aber auch dazustellen, dass wir bei Lokalpolitikern aus persönlichen Gesprächen wissen, wie sehr diese Menschen sich um das Wohl des Ortes, an dem diese im Rathaus ihr Mandat haben, bemüht sind.

Doch kommen wir zurück zu Corona: Corona ist der erste weltweite Umweltskandal.

Markus Peters hat diesen Zusammenhang im April den Bundestagsabgeordneten aus unserer Region von den Oppositionsparteien (FDP, Die Linke, Die Grünen) schriftlich mit der dazugehörigen Fachliteratur angeschrieben. Bezeichnenderweise kam innerhalb von einigen Wochen von Wolfgang Kubicki und dann auch von der Abgeordneten Die Linken Cornelia Möhring sehr ernst zu nehmende, gute Antworten. Leider kam bezeichnenderweise weder von Luise Amtsberg noch von Robert Habeck (beide Die Grünen) eine Antwort.

Sie werden jetzt berechtigterweise fragen, wieso wir dazu kommen Corona als einen globalen Umweltskandal zu bezeichnen?

Corona ist in all den Orten ein massives Problem, wo es eine ausgeprägte Luftverschmutzung gibt, wie zum Beispiel in der Lombardei. Corona ist ferner ein Problem in den Schlachthöfen, wo unter unwürdigen Bedingungen osteuropäische Arbeiter tagtäglich in der Kälte schuften müssen und dabei Tiere zerlegen, die selbst auch unter unwürdigen Bedingungen leben und sterben mussten.

Corona ist ein Problem in Altersheimen. Das sind nur drei Beispiele, aber alle drei Beispiele zeigen, dass Corona in Bereichen ein Problem ist, bei denen wir gesellschaftlich seit Jahren nicht bereitet sind, hinzuschauen, um uns den gravierenden Problemen zu stellen: (Luftverschmutzung in der Lombardei, Tiermast und osteuropäische Lohnarbeit, qualifizierte Pflege und Ernährung -Vitaminmangel durch Mangelernährung!- in Altersheimen).

Wir möchten Ihnen zu dieser ganzen Thematik das folgende sehr gute Buch empfehlen, welches drei Wochen nach seinem Erscheinen bereits in der 3. Auflage gedruckt wurde:

Clemens Arvay: Wir können es besser, Verlag: Quadriga, erschienen am 18.09.2020

Es ist unseres Erachtens das beste Buch zu dieser ganzen Thematik, welches zurzeit auf dem Markt ist. Jeder aufgeklärte Zeitgenosse sollte es lesen!

Oben haben wir gesagt, dass Feinstaub durch die Verbrennungsmotoren für einen großen Teil der chronischen Erkrankungen in der Bevölkerung ursächlich ist. Sie können das brillante Buch von Clemens Arvay auch lesen und zum Beispiel Covid-19 durch „Herzerkrankung“ ersetzen. Das Ergebnis wäre das gleiche.

Nebenbemerkung: Herr Peters wird auf diese Problematik in seinem online Kurs zum Thema Herzrhythmusstörungen intensiver eingehen, da gerade auch die Herzerkrankungen leider eine sehr enge Beziehung zu umwelttoxikologischen Belastungen haben. Ein Aspekt, der in der gegenwärtigen Medizin leider viel zu wenig Beachtung findet.

Wir halten fest: die Coronakrise ist zu einem ganz erheblichen Anteil von uns selbst produziert worden; zuerst wurden die Bedingungen geschaffen beispielsweise durch Luftverschmutzung, darauf folgte die aufgeregte mediale Berichterstattung und dann die zum Teil irrationalen Handlungen der Berufspolitiker. Wir haben gesamtgesellschaftlich die Coronakrise selbst erschaffen. Wir werden in unseren Ausführungen zur spirituellen Ebene auf diesen letzten Gedanken intensiver eingehen.

Wir hätten uns gewünscht, wenn die nachfolgenden Fragen von den großen Medienhäusern gestellt worden wären, hier haben die großen Medienhäuser schlichtweg versagt, also werden wir die nachfolgenden Fragen stellen müssen:

Zur Rolle des Bundestags:
Auf der Internetseite des Bundestages findet sich folgende Darstellung bezüglich der Aufgaben des Bundestages und der Gewaltenteilung in unserem Land:

„Der Bundestag wird vom Volk gewählt und ist der Ort, an dem unterschiedliche Auffassungen über den richtigen politischen Weg formuliert und diskutiert werden.

Die Gesetzgebung ist in Deutschland Aufgabe der Parlamente. Der Bundestag ist somit das wichtigste Organ der Legislative im Bund. Da die Länder im föderalen Staatssystems Deutschlands einen wesentlichen Anteil an der Staatsgewalt haben, ist auch die Länderkammer (Bundesrat) am Gesetzgebungsverfahren beteiligt.

Prinzip der Gewaltenteilung:
Die Gewaltenteilung gehört zu den Prinzipien unserer Demokratie und ist im Grundgesetz verankert. Die staatliche Gewalt ist in mehrere Gewalten aufgeteilt: Die legislative (gesetzgebende), die exekutive (vollziehende) und die judikative (rechtsprechende) Gewalt sollen sich gegenseitig kontrollieren und staatliche Macht begrenzen.“

Aktuell ist der Bundestag de facto ausgehebelt, allein die Bundesregierung, allen voran Jens Spahn bestimmt, was zu geschehen hat. Erfreulicherweise findet die judikative Gewalt langsam wieder zu ihrer Aufgabe zurück, wie wir an den vielen Gerichtsurteilen sehen, in denen Gerichte Entscheidungen der Regierung wieder einkassieren.

In den letzten Monaten war ein beängstigende Einheitsbrei aus dem Bundestag zu vernehmen. Wann wird sich dieser Zustand wieder grundlegend ändern? Unser Vertrauen in die Institutionen unseres Staates und das Einhalten des Grundgesetz durch dieselben  hat in den letzten Monaten einen erheblichen Dämpfer erlitten.

Wie bereits oben ausgeführt, sind die Medien als vierte Gewalt im Staate, ihrer Aufsichtspflicht, Kontrollpflicht und Ort der kontroversen Debatte nicht nachgekommen. Das gab es nicht einmal zu Zeiten des Nato-Doppelbeschlusses, immerhin wäre im Falle eines Atomkrieges mindestens Europa, wenn nicht die gesamte Welt ausgelöscht gewesen. Das Bedrohungsszenario war also ein viel Gewaltigeres als das der Gegenwart. Im Übrigen besteht diese Bedrohung grundsätzlich bis heute fort.

Zu den PCR Tests:

Gegenwärtig werden auf politische Anordnung hin am laufenden Band PCR Tests durchgeführt, zum Beispiel auch an Flughäfen, ohne dass eine Symptomatik vorliegen muss. Dieses Vorgehen muss einmal kritisch hinterfragt werden: Es ist eigentlich altbewährte Praxis in der Medizin, dass in einem ersten Schritt ein Patient befragt wird (Anamnese), danach erfolgen klinische Untersuchungen in der Praxis/Krankenhaus, anschließend werden Laboruntersuchungen veranlasst. Im Studium wurde uns die Notwendigkeit vermittelt, die Laborergebnisse wiederum kritisch mit dem Befinden des Patienten zu gewichten. Der Laborarzt kennt den Patienten und die Geschichte nicht, von daher bedarf es der kritischen Einordnung von Laborwerten. Laboruntersuchungen stehen bis auf ganz wenige Ausnahmen am Ende der Untersuchungskette.

Gegenwärtig maßt sich die Politik via Gesundheitsämter an, dieses Vorgehen zu verändern und den Laborbefund an den Anfang zu setzen! Wir würden uns doch auch nicht anmaßen dem Bundestag vorzuschreiben, dass die Gesetzgebung in einer anderen Reihenfolge zu verlaufen hat. Weshalb nicht? Weil wir weder Juristen noch Politiker sind und den Ablauf eines Gesetzgebungsverfahrens nicht beurteilen können. Wieso kann jetzt ein Herr Söder über Abläufe in der Medizin bestimmen? Wann werden wir wieder zu einem vernünftigen und bewährten Handeln zurückfinden?

Zur Frage von positiven PCR Tests:

Warum wird in der täglichen Diskussion und Meldung der Fallzahlen von Infizierten gesprochen und nicht differenziert, ob es sich nur um PCR-Test-positive-Menschen, um infizierte kranke Personen oder um schwerkranke Personen, die einer stationären Behandlung bedürfen, unterschieden?

Durch dieses unsachgemäße Handeln laufen wir – zumindest zu einem Teil – einem Phantom hinterher. Die Biologie kennt noch nicht einmal alle Coronaviren, d.h. es muss die Frage erlaubt sein, wie spezifisch die Genabschnitte, die im PCR Test nachgewiesen werden, für Covid-19 sind?

Zu der Frage, ob Masken sinnvoll sind:

Herr Peters hat Anfang Mai Karl Lauterbach schriftlich nach der Evidenz von Masken gefragt. Die Antwort fiel dürftig aus.

Wir wollen zu dieser Thematik an dieser Stelle nur auf eine lesenswerte Arbeit von Ines Kappstein verweisen, sie ist Professorin für Krankenhaushygiene. Außerdem ist ein lesenswerter Beitrag in der Deutschen Apothekerzeitung von Prof. Dr. Markus Veit zum Thema Masken erschienen, mit folgendem Tenor: in Deutschland wird alles durch Normen reguliert, jetzt sollen selbstgenähte Masken auf einmal sinnvoll sein? Doch lesen Sie selbst:  Ines Kappstein, Markus Veit,

Zu der Frage, wie gefährlich Corona ist:

Professor John Ioannidis ist Professor für Epidemiologie und Bevölkerungsgesundheit in Stanford. Er wurde vor einigen Jahren als der „Sargnagel der unseriösen Wissenschaften“ bezeichnet.

Er ist einer der größten gegenwärtigen Wissenschaftler in der Medizin mit der größten Reputation. Am 14. Oktober wurde von ihm eine erneute weltweite Studie publiziert, die Sie hier (Link) im Original einsehen können. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse auf Deutsch:

Ergebnisse: Ich wertete 61 Studien (74 Schätzungen) und acht vorläufige nationale Schätzungen aus. Die Schätzungen der Seroprävalenz reichten von 0,02% bis 53,40%. Sterblichkeitsraten bei Infektionen reichte von 0,00% bis 1,63%, korrigierte Werte von 0,00% bis 1,54%. Über 51 Standorte hinweg, die mediane COVID-19-Infektionstödlichkeitsrate betrug 0,27% (korrigiert 0,23%): die Rate betrug 0,09% an Orten mit einer COVID-19-Bevölkerungssterblichkeitsrate, die unter dem globalen Durchschnitt liegt (< 118 Todesfälle/Millionen), 0,20% an Orten mit 118-500 COVID-19 Todesfällen/Millionen Menschen und 0,57% an Orten mit > 500 COVID-19 Todesfällen/Millionen Menschen. Bei Menschen < 70 Jahre, lag die Sterblichkeitsrate der Infektion zwischen 0,00% und 0,31% mit rohen und korrigierten Medianen von 0.05%.

Schlussfolgerung: Die Tödlichkeit der Infektion von COVID-19 kann erheblich zwischen verschiedenen Orten variieren und dies kann Unterschiede in der Altersstruktur der Bevölkerung und in der Fallmischung von infizierten und verstorbenen Patienten sowie andere Faktoren widerspiegeln. Die zu folgernden Raten an tödlichen Verläufen tendieren dazu, viel niedriger zu sein als die Schätzungen, die zu einem früheren Zeitpunkt der Pandemie gemacht wurden.

Soweit Professor Ioannides.

In der aktuellen Literatur sind wir noch auf einen sehr guten Vergleich der Sterblichkeit von verschiedenen Erkrankungen gestoßen. Link zur Originalarbeit

Ja, Corona ist eine ernstzunehmende Erkrankung, aber wahrlich nicht das größte Problem, das wir haben.

Wenn der Politik unsere Gesundheit wirklich so wichtig wäre, würde sie zum Beispiel gegen das Rauchen viel massiver vorgehen, was immerhin eine ca. 44-fach höhere Mortalitätsrate hat als Corona.

Quelle

Lassen wir die Frage einmal außen vor, ob Corona oder Grippe gefährlicher ist. Aber aus der Tabelle wird auch sichtlich, dass der Unterschied zwischen Corona und Rauchen zum Beispiel oder aber zu Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen riesengroß ist!

Zu Corona und Einsatz der Bundeswehr im Inneren:

Den Einsatz der Bundeswehr im Innern sehen wir vor dem Hintergrund unserer Geschichte (Wehrmacht, Nationale Volksarmee) kritisch. Soweit wie wir die Zusammenhänge im Geschichtsunterricht verstanden haben, wird die Bundeswehr nur im Verteidigungsfall nach außen eingesetzt. Es war seinerzeit Helmut Schmidt, der bei der großen Flutkatastrophe in Hamburg in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts die Bundeswehr um Hilfe bat. Ebenso hat die Bundeswehr 2002 bei dem großen Hochwasser an der Oder Hilfe geleistet. Wir sehen die zunehmende Aufweichung des Grundsatzes, dass die Bundeswehr nicht im Innern eingesetzt wird – höflich formuliert – sehr kritisch.

Zur Frage der Schuld:

Wenn jetzt den Kindern gegenüber suggeriert wird, dass sie „schuldig“ sein werden, wenn durch das Nichttragen der Maske ihre Oma stirbt, so steht diese Behauptung auf der medizinischen Ebene auf wackeligem Grund. Viel schlimmer jedoch wiegt aber die erhebliche Traumatisierung, die durch solche Aussagen in Kindern, wie in Erwachsenen ausgelöst wird. Wir haben – gerade in Deutschland – eine erhebliche Traumatisierung zum Thema Schuld in den letzten Jahrhunderten durchgemacht: Amtskirchen im Mittelalter, Hexenverbrennung, 30-jähriger Krieg, deutsch-französische Krieg und danach die Gründung des Deutschen Reiches, erster und zweiter Weltkrieg, DDR. In den letzten Jahren fand eine ansehnliche und gute Aufarbeitung dieser Themen statt (zum Beispiel die Bücher von Sabine Bode zum Thema Kriegskinder). Offensichtlich tun wir gerade alles, um für die nächsten Generationen unendlich viel Arbeit für Wissenschaftler, vor allem aber Psychotherapeuten zu schaffen. Und das vor dem Hintergrund, dass es bereits heute zu wenig Psychotherapieplätze gibt!

Aktuell findet eine generalisierte Traumatisierung der Weltbevölkerung statt!

Ist das hilfreich? Ist das gut?

Vor dem Hintergrund unserer Geschichte tun wir gut daran, mit dem Begriff der Volksgesundheit sehr vorsichtig umzugehen. Leider erleben wir gerade wieder eine Geschichtsvergessenheit, die uns sehr betroffen und sorgenvoll macht.

 

Wir möchten diese Ausführungen mit einem Zitat aus dem Buch „Wir können es besser“ von Clemens Arvay abschließen (am angegebenen Ort, Seite 238):

„Corona ist wie ein Brennglas für die Probleme unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft, die Profite über das Wohl von Menschen, Tieren und der Umwelt stellt; in der einige wenige auf Kosten von vielen immer mehr Reichtum und Vermögen anhäufen. Das muss sich ändern. Der Weg dahin ist gewiss beschwerlich. Er beinhaltet Änderungen bei unseren Alltags- und Konsumentscheidungen genauso wie die Bildung von Arbeitsgruppen, Allianzen und Expertennetzwerken, die wirklich unabhängig sind. Der schlafende Riese der Demokratie soll erwachen. Wenn nicht jetzt, wann dann?“

 

Stand: 29.10.2020

An den Anfang scrollen