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Angst

Stellungnahme zu den gesellschaftlichen Ereignissen im Januar 2021

Wichtige Vorbemerkung:

Wir wurden in letzter Zeit immer wieder gefragt, warum wir so ausführlich und kritisch zu den gesellschaftlichen Ereignissen Stellung nehmen, ob wir nichts Besseres zu tun hätten. Ja, diese Frage ist berechtigt und wir stellen sie uns auch immer wieder. Auf der anderen Seite gab es in unserem bisherigen Berufsleben kein Ereignis, welches sich so massiv und negativ auf die Gesundheit jedes einzelnen Menschen aber auch auf die Gesundheit, d.h. die Resilienz der ganzen Gesellschaft ausgewirkt hat. Da können wir nicht schweigen, auch wenn wir eigentlich anderes zu tun hätten.

Im gesellschaftlichen Teil wollten wir eigentlich nur das folgende Zitat zu bringen:

 

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen,

dass sich etwas ändert.                                                    Albert Einstein

Leider geht das nicht….

Also, Analyse und Kommentar:

Katastrophe!

In der Psychotraumatologie wird zwischen einem Unglück unterschieden, welches seinen Ursprung in der Natur hat (zum Beispiel ein Erdbeben) und einem Unglück welches Menschen hervorruft haben (zum Beispiel Kriegsverbrechen). Das erste ist ein natural made desasater (von der Natur hervorgerufene Katastrophe), das zweite ist ein man made desaster (ein von Menschen hervorgerufene Katastrophe).

Wie ist unter diesem Gesichtspunkt die Coronakrise einzuordnen?

Höchstwahrscheinlich ist das Virus natürlichen Ursprungs, wobei wir im letzten Newsletter bereits dargelegt haben (siehe auch das wunderbare Buch von Clemens Arvay: „Wir können es besser“), dass die Entwicklung solcher Infektionskrankheiten Folge der Umweltzerstörung ist. Insofern könnte man auch den berechtigten Standpunkt einnehmen – und bräuchte dafür nicht einmal die Hypothese, dass das Virus im Labor entstanden sei – dass bereits das Corona Virus ein man made desaster ist.

Zweifelsohne sind aber die verheerenden Folgen der Politik auf nationaler und internationaler Ebene ein man made desaster! Die Traumatisierung der Bevölkerung auf nationaler und internationaler Ebene findet in der Politik offensichtlich überhaupt keine Beachtung, ebenso findet offensichtlich keine Güterabwägung bzw. Schadensabwägung statt.

Übersterblichkeit?

Wir werden täglich mit den Zahlen vom Robert-Koch-Institut konfrontiert, begierig aufgegriffen von den Medien, untermalt mit Särgen, dass wieder 500, 800 oder gar über 1000 Menschen an Corona gestorben sind. Aber hält diese Berichterstattung den Zahlen aus den Sterberegistern stand?

Hierzu sei auf einen sehr lesenswerten Beitrag von Prof. Dr. Thomas Rießinger, publiziert von Boris Reitschuster verwiesen [1].

Nun ist es natürlich auch denkbar, dass jetzt in den letzten Wochen des Jahres 2020 tatsächlich eine signifikante Übersterblichkeit durch Corona eingetreten ist. Immerhin sprach der Demagoge aus Bayern von einem Corona Toten alle 3 Minuten. Um hier zu validen und belastbaren Ergebnissen zu kommen, würde nur eine Maßnahme helfen:

Die verpflichtende Obduktion eines jeden Toten, der mit oder an Corona verstorben ist.

Die Pathologie, bzw. Rechtsmedizin müsste auf der einen Seite (was sie sowieso regelhaft machen) eine schriftliche gutachterliche Stellungnahme zur Todesursache abgeben und auf der anderen Seite sollte eine statistische Erhebung durchgeführt werden.
Wenn wir dann wissen würden, wieviel Patienten wirklich an Corona verstorben sind und nicht an Vorerkrankungen, ließe sich mit der von Prof. Dr. Thomas Rießinger dargelegten mathematischen Aufarbeitung eine Gegenkontrolle durchführen. Wir sind uns sicher, dass neben Prof. Dr. Thomas Rießinger auch Professor Stefan Homburg (Finanzwissenschaftler und Statistiker) gerne bereit wären eine solche Gegenprobe durchzuführen.

Eine solche Rechnung mit Gegenprobe ist Gegenstand des Schulunterrichtes in der Mittelstufe. Weder das Robert-Koch-Institut noch das Bundesgesundheitsministerium sind offensichtlich in der Lage eine solche Untersuchung zu veranlassen.

Und noch einmal zum Thema Bundeswehr:

Bereits im letzten Newsletter haben wir das Thema Bundeswehreinsatz im Inneren kritisch thematisiert. Da die Bundeswehr jetzt nicht mehr „nur“ zur Verfolgung von Infektionsketten in Gesundheitsämtern eingesetzt wird, sondern zur Durchsetzung der Impfung, ist hier eine weitere Schamgrenze gefallen. Aufgrund unserer Geschichte wurde zu Recht unsere Bundeswehr nur im Verteidigungsfall nach außen hin eingesetzt.

Einen Marschbefehl der Bundeswehr im Innern geht nach unserer tiefsten Überzeugung nicht.
Das ist unserer Meinung nach absolut unverhandelbar.

Für Einsätze im Innern gibt es zum Beispiel das Technische Hilfswerk. Uns ist klar, dass das Technische Hilfswerk nicht die Personalstärke hätte, um das zu leisten, was die Bundeswehr jetzt leistet. Das ist schon richtig, dennoch bleiben wir bei der Ansicht, dass die Bundeswehr im Innern absolut nichts aber auch gar nichts verloren hat. Ende der Durchsage.

Nebenbei bemerkt, sind wir entsetzt, dass wir keine Berichte von Soldatinnen und Soldaten lesen, die das Handeln der Verteidigungsministerin kritisch hinterfragen. Gleiches gilt auch für einen Großteil der Polizistinnen und Polizisten.

Unser ganz persönliches Resümee des Jahres 2020:


Fazit:

Die Bundesregierung versucht mit dem immer gleichem Weg (Lockdown) das Problems zu lösen. Die Infektionszahlen, bzw. genauer formuliert die PCR Test positiven Ergebnisse lassen sich davon nicht nennenswert beeindrucken. Wahrscheinlich werden diese erst, unabhängig von irgendwelchen Maßnahmen, im Frühjahr etwa ab März wieder sinken.

Unserer Meinung nach hat noch nie eine Bundesregierung mit allen Landesregierungen so kapital versagt wie gegenwärtig:

  • Es gibt kein Konzept zur Pandemiebekämfung, nur die Hoffnung auf die Impfung, deren Wirksamkeit weder vom Aspekt des Schutzes noch vom Aspekt der Nebenwirkungen ausreichend erforscht ist.
  • Es gibt kein Konzept, wie die Bewohner in Pflegeeinrichtungen / Altenheimen geschützt werden können.
  • Es gibt kein Konzept, wie die Resilienz (Widerstandskraft) in der Bevölkerung gestärkt werden kann, stattdessen wird die Resilienz der Bevölkerung gegen die Wand gefahren.
  • Es gibt kein Konzept, wie die Wirtschaft allgemein, der Tourismus, die Gaststätten etc. weiter planen sollen, wie es hier wirtschaftlich weitergeht, stattdessen wird hier ein immenser unabsehbarer Schaden angerichtet.
  • Es gibt kein Konzept, wie die Kosten kompensiert werden sollen. Das soll die nächste Bundesregierung bis zur übernächsten Bundestagswahl verwalten…
  • Es gibt kein Konzept, wie es in diesem Jahr weitergehen soll, stattdessen weiterwurschteln.
  • Es gibt kein Konzept, wie unser Gesundheitssystem zukunftsfähig gemacht werden kann, stattdessen weitere Profitmaximierung durch einen Banker im Gesundheitsministerium.
  • Es gibt kein Konzept wie die Traumatisierungen z. B. der Kinder aufgefangen werden sollen, stattdessen weitere Traumatisierung z. B. durch den Demagogen aus Bayern.
  • Es gibt kein Konzept, wie mit den vielen weltweiten Kollateralschäden, etwa den vielen Millionen zusätzlichen Toten als Folge der Lockdowns umgegangen werden soll, stattdessen Fortschreiben dieses nicht funktionalen, bzw. tödlichen Konzeptes.
  • Statt Konzepten gibt es Grundrechtseinschränkungen, nicht legitimierte exekutive Organe (Telefonschalte der Staatsratsvorsitzenden[2] mit den 16 Häschen[3]) einen kaum noch handlungsfähigen Bundestag und quasi eine Notstandsgesetzgebung.

 

Mit den immer weiteren drakonischen Maßnahmen (Lockdown) ist die Bundesregierung mit den Landesregierungen und dem RKI komplett gescheitert.

Die Politik der Abschottung funktioniert nicht, ganz im Gegenteil, der Schaden ist größer als der Nutzen. Dies hat auch jüngst eine Anfang Januar 2021 erschienene Studie von Professor Ionnaides gezeigt[4],[5]. Zur Erinnerung: Professor Ioannides ist einer der renommiertesten Epidemiologen und Wissenschaftler der Gegenwart in der Medizin. Stattdessen glaubt die Kanzlerin, dass die Maßnahmen wie Lockdown wirksam sind[6]. Ist ein solches Denken, bzw. Glaube einer Physikerin angemessen?

So richten wir das folgende Zitat – es wird Paul Watzlawik zugeschrieben – an die Bundes- und Landesregierung, sowie an das Robert-Koch Institut:

„Wenn du immer wieder das tust, was du immer schon getan hast, dann wirst du immer wieder das bekommen, was du immer schon bekommen hast. Wenn du etwas anderes haben willst, mußt du etwas anderes tun! Und wenn das, was du tust, dich nicht weiterbringt, dann tu etwas völlig anderes – statt mehr vom gleichen Falschen!“

Folgendes Zitat von Immanuel Kant richten wir an die Bevölkerung:

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

 

[1] Ist die „amtlich verordnete Panik“ übertrieben? Eine mathematische Analyse (https://reitschuster.de/post/ist-die-amtlich-verordnete-panik-uebertrieben/)
[2] https://forumdialog.eu/2020/09/05/die-verlorene-mitte-oder-wie-weiter-mit-der-cdu/
[3] https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-politik-16-laender-16-haeschen-kolumne-a-5ac181e9-b0fd-41d6-ad9b-be59f0fcbc9c),
[4] Stanford-Studie: Kein Nutzen durch Lockdowns, aber Risiken – reitschuster.de
[5] Assessing Mandatory Stay‐at‐Home and Business Closure Effects on the Spread of COVID‐19 – Bendavid – – European Journal of Clinical Investigation – Wiley Online Library
[6] https://reitscuster.de/post/glauben-statt-studien-merkels-grundlage-fuer-den-lockdown/

 

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