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Grundsätzliche Überlegungen zu CORONA

Ende April 2020

I           Unser medizinisches Angebot für Sie in der Zeit von Corona

In diesem Abschnitt beschreiben wir Ihnen verschiedene medizinische Aspekte zur Erkrankung und unser therapeutisches Angebot für Sie, von der Prophylaxe über die Therapie bis zur Nachsorge.

II         Gesellschaftliche Entwicklungen, die uns bewegen und Fragen aufwerfen

Unserer Meinung nach ist die individuelle Gesundheit nicht von gesellschaftlichen Prozessen zu trennen. Deshalb wollen wir in diesem Abschnitt Ihnen hierzu einige Aspekte ausführen. Dabei kommt es zwangsläufig zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Politik.

III        Spirituelle Fragen und Perspektiven der Gegenwart

Im letzten Teil geht es uns um grundsätzliche Fragen zu der weltweiten Krise und welche Möglichkeiten sich in dieser Krise vielleicht auch eröffnen.

 

Wir bitten Sie zu bedenken, dass die Entwicklung rund um das Corona Virus eine unglaubliche Dynamik hat und vielleicht verschiedene Aspekte dieses Newsletters bereits in wenigen Tagen ihre Gültigkeit verlieren können. Auf der anderen Seite können wir nicht warten, bis absolut gesicherte Erkenntnisse vorliegen, da dieses wahrscheinlich noch Jahre dauern wird. Also müssen wir zwangsläufig zu einer Urteilsbildung kommen, auch wenn nicht alles perfekt sein kann.

 

I           Unser medizinisches Angebot für Sie in der Zeit von Corona

Wir nehmen das Corona Virus sehr ernst und haben uns viele Gedanken über Prophylaxe, Therapie und Nachsorge gemacht, um Sie sehr gut in dieser schwierigen Zeit begleiten, beraten und therapieren zu können!

In der Praxis haben wir die Hygienemaßnahmen gemäß den Empfehlungen der Fachgesellschaften aktualisiert. Dabei handhaben wir zum Beispiel das Tragen des Mundschutzesan der jeweilige Situation angepasst . Besteht ein Kontakt, der enger als 1,5 m ist, so benutzen wir diesen (zum Beispiel beim Anlegen von Infusionen, Durchführung von Diagnostik etc.), wenn jedoch ein Gespräch in einem größeren Abstand gut möglich ist, verzichten wir darauf. Bei Patienten, die zum Beispiel durch eine Krebserkrankung in ihrem Immunsystem geschwächt sind, nutzen wir den Mundschutz generell. Wir halten es für wichtig auch in der gegenwärtigen Zeit verantwortungsvoll und besonnen zu handeln und nicht in blinden Aktionismus zu verfallen.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige allgemeine Aspekte mitgeben, mit denen Sie Ihre Gesundheit gegenwärtig aber auch sonst (!) unterstützen und schützen können.

Dazu ist die Ausführung einiger grundlegender Gedanken im ersten Schritt notwendig.

Schon seit vielen Jahren, genau genommen seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts wird zwischen der pathogenetischen und der salutogenetischen Sichtweise unterschieden.

Der pathologische Blick richtet sich auf die einer Krankheit zugrunde liegenden Ursache, in der gegenwärtigen Situation also auf das Virus. Dabei wird die mögliche krankmachende Kraft des Virus untersucht. Die Pathogenese fragt: Was macht uns krank? Wie stark ist der krankmachende Faktor, zum Beispiel das Virus?

Das ist der Blick, den die allseits bekannten Virologen, die Regierung, nachrangigen Behörden und die Medien gegenwärtig einnehmen.

Der salutogenetische Blick, begründet von dem Arzt Aroon Antonovsky, fragt nicht in erster Linie nach der Pathologie, sondern er richtet die Aufmerksamkeit auf die Gesundheitskräfte der Menschen. Die Salutogenese, auch oft als Resilienz bezeichnet, fragt: Was hält uns gesund? Wie können wir Gesundheit stärken? 

Wir wollen das an einem Beispiel verdeutlichen: Sie kaufen Blumensamen und streuen einen Teil davon auf Ihrer Terrasse aus, einen Teil auf dem Rasen und einen dritten Teil auf einem frisch zubereiteten pflanzenlosen Beet kurz vor einem länger andauernden warmen Sommerregen. Es ist sofort offensichtlich welche Blumensamen aufgehen werden und welche nicht, vorausgesetzt natürlich, dass die Blumensamen noch keimfähig sind.

Nun geht es bei einem Virus nicht um eine bewundernswerte Blumenpracht, sondern um eine Saat, die möglichst nicht unkontrolliert aufgehen sollte.

Die Pathologie fragt also nach der Keimkraft der Sämlinge, die Salutogenese fragt nach dem Milieu – also nach der Umgebung – auf die dieser Samen treffen wird.

Diese salutogenetische Sichtweise ist seit jeher unser zentrales Bemühen in der ärztlichen Arbeit. Oder mit anderen Worten, wie stärke ich die Widerstandskräfte (Resilienz) gegenüber einer Erkrankung oder Krise.

Natürlich geht es zunächst darum, in der Diagnostik die Gefährlichkeit einer Situation einzuschätzen und diese auch klar und deutlich zu kommunizieren. Aber im nächsten Schritt wollen wir immer gemeinsam mit dem Patienten der Frage nachgehen, was in dieser Situation hilfreich sein kann, um eine Krise zu überwinden. Dadurch ist es sehr oft möglich gestärkt aus einer Krise hervorzugehen!

Also ist es wichtig, dass wir gemeinsam mit Ihnen Strategien entwickeln, wie eine solche virale Erkrankung überwunden werden kann. Dass es solche Strategien gibt, ist seit Jahren bis Jahrzehnten, zum Teil bereits seit Jahrhunderten bekannt. Es ist auch nicht so, dass die alten Ärzte alle dumm waren und nur die Medizin der Gegenwart die Weisheit mit Löffeln gefressen hat.

Es geht also um die Frage, wie wir die Resilienz und damit auch das Immunsystem stärken können. Diese gliedert sich in verschiedene Aspekte:

  • einen seelisch geistigen Aspekt, hierunter fallen sowohl Fragen der Psychosomatik als auch die Auseinandersetzung mit der Schicksalsebene eine Erkrankung
  • einen körperlichen Aspekt, inklusive der Frage der Energie/Lebenskräfte

Zum seelisch geistigen Aspekt:

Wir möchten dies als eine seelische Immunisierung bezeichnen. Dabei geht es darum, eine realistische Gefahreneinschätzung vornehmen zu können (wozu auch die Informationen in diesem Newsletter dienen sollen), dann aber darüber hinaus sich nicht von der Angst treiben zu lassen. Angst ist ein schlechter Ratgeber!

Eine Idee hierzu:
Legen Sie immer mal wieder die Hand auf Ihr Herz, gehen Sie in einen Kontakt mit Ihrem Herzen und fragen sich dann, ob das, was sie soeben tun von Angst oder von Zuversicht oder gar Liebe getragen ist?

Legen Sie mehrmals täglich freiwillig eine Pause ein, um dieser Frage nach zu lauschen. Momentan ist die ganze Welt in einem erzwungenen Pausenmodus. Mit dieser Übung kommen Sie aus der Opferhaltung der Passivität in die kreative Eigenverantwortlichkeit.

Weitere Möglichkeiten für kreativ, schöpferisches Handeln:

  • bewusstes Atmen
  • Singen
  • Tönen
  • Klangschalen ertönen lassen
  • heilsame Musik hören
  • Malen
  • v.a.

Der weltweite Lockdown hat zur Folge, dass sich unsere Gewohnheiten für uns alle massiv verändern. Diese Veränderungen werden uns aufgezwungen und sind nicht freiwillig von uns gewollt. D.h. wir befinden uns hier kollektiv in einer Opferhaltung. Das ist nicht gut! Also stellt sich die Frage, wie es möglich ist, aus dieser Opferhaltung heraus zu kommen. Dazu eine Idee: Ändern Sie freiwillig eine gewohnte tägliche Handlung, ohne dass es dafür irgendeine Veranlassung gibt. Zum Beispiel könnten Sie das Zähneputzen einmal in einer anderen Ecke des Mundes beginnen. Das nimmt keine Zeit in Anspruch und die Zähne werden trotzdem geputzt, vielleicht sogar gründlicher. Es ändert aber etwas an Ihrer seelischen Gesundheit: Sie ändern freiwillig und aus Eigeninitiative eine Gewohnheit!

Zum körperlichen Aspekt, inklusive der Frage der Lebenskräfte:

  • Bewegung an frischer Luft ist gesund, gerade jetzt in der Zeit, wo das Leben der Natur wiedererwacht. Den Rat, im Hause zu bleiben sehen wir kritisch. Zweifelsohne ist es eine vernünftige Vorgabe, Abstand zu anderen Menschen einzuhalten. Aber nur noch im Wohnzimmer sitzen, Kalorien via Konserven zu sich zu nehmen und Fernsehen zu schauen, ist definitiv nicht gesund! Also gehen Sie hinaus, beachten Sie dabei aber die behördlichen Vorgaben.
  • Durch den Lockdown ist für viele Menschen der Tag-Nacht-Rhythmus, der üblicherweise durch die Arbeitszeiten und Schulen geprägt ist, zerstört. Wir wissen sehr gut aus der Grundlagenforschung, dass dieser Umstand auf die Dauer gesehen sehr ungesund ist und massiv krankheitsfördernd wirkt. Von daher empfehlen wir mit Nachdruck auf einen regelmäßigen Tag-Nacht-Rhythmus zu achten, Essenszeiten nicht zu sehr zu verschieben Im Übrigen gilt auch hier wieder das, was wir bereits beim vorigen Punkt dargelegt haben. Der Aufenthalt in der Natur verbunden mit der bewussten Wahrnehmung dessen (vielleicht eine Gehmeditation), was die Natur uns gerade bietet in Kombination mit den Tageszeiten, den unterschiedlichen Witterungseinflüssen wirkt heilend und gesundend!
  • Achten Sie auf einen gesunden Umgang mit den Medien. Versuchen Sie nach Möglichkeit, sich nicht durch Fernsehen, aber auch Social Media aus der inneren Balance bringen zu lassen. Lauschen Sie in sich hinein mit der Frage, ob die Menge an Informationen für Sie noch zuträglich ist. Dazu werden wir unter III noch weitere Gesichtspunkte darlegen.

Also kurz gesagt: Achtsamkeit üben!

Hierzu jetzt einige Empfehlungen von Videos auf YouTube. Es handelt sich hier jeweils um Kollegen, die wir persönlich kennen und schätzen:
https://www.youtube.com/watch?v=cYcl-QOB7_A&app=desktop
Sie finden dieses Video auf YouTube unter: Gesundheit aktiv, Gespräche zu Corona Pandemie vom 9.4.2020
https://www.youtube.com/watch?v=OGChd-gb-eU
Sie finden dieses Video auf YouTube unter: Freunde der Erziehungskunst, seelisches Immunsystem vom 14.4.2020

 

II         Gesellschaftliche Entwicklungen, die uns bewegen und Fragen aufwerfen

Körperliche und seelische Gesundheit ist untrennbar mit der gesellschaftlichen Gesundheit verbunden, dies war bereits eine Erkenntnis von Rudolf Virchow, weshalb dieser damals auch Abgeordneter im Reichstag wurde, um über politische Entscheidungen die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern.

Mit großer Sorge beobachten wir derzeit die zunehmende soziale Kälte, Distanzierung und Denunziantentum untereinander. Christina von Dreien hat hierzu vor einigen Tagen angeregt, von einer physischen Distanzierung zu sprechen und nicht von einer sozialen Distanzierung! Das macht wahrlich einen wichtigen Unterschied.

Aber unsere Sorgen zu den Entwicklungen der Gegenwart gehen noch weiter. Dies hat sehr schön Lothar Hirneise in einem Video auf YouTube mit folgenden Worten dargelegt, die wir nachfolgend zitieren wollen, da wir es nicht besser formulieren könnten:

„Was sage ich einmal meinen Enkelkindern, wenn die mich einmal fragen werden: Du Opa, was hast Du eigentlich im April 2020 gemacht, als die Regierung beschloss, Euch Eure Grundrechte wegzunehmen, ohne dass diese Maßnahmen durch das damalige Infektionsschutzgesetz gerechtfertigt waren? Man hat Euch eingeschlossen, Eure Firmen zerstört, Euch zu Denunzianten erzogen und Deutschland bis zum heutigen Tage sehr negativ verändert. Opa, alte Menschen starben einsam im Altersheim und mussten ihre letzten Tage ohne ihren Liebsten verbringen ja, nicht einmal einen Spaziergang im Park durften sie noch machen. Und wusstet ihr wirklich nicht, dass es dann später mehr Krebstote, mehr Suizide, mehr psychisch Kranke geben wird? Und dachtet ihr wirklich, das Ganze würde ohne vermehrten Kindesmissbrauch ablaufen? Und mal ehrlich stimmt es echt, dass ein ehemaliger Pharmalobbyist euer Gesundheitsminister war, der alles initiierte? Deutschland hatte doch damals über 80 Millionen Einwohner und Du Opa willst mir erzählen, dass von diesen 80 Millionen Menschen niemand kapiert hat was da abgeht und ihr habt nichts gegen diesen offensichtlichen Wahnsinn getan? …
Was soll ich dann meinen Enkelkindern eines Tages antworten?
Ach, ich habe immer brav die Tagesschau angeschaut und mich so informiert.  Damals gab es ja auch schon Netflix, dadurch war ich tagsüber versorgt und Gott sei Dank hatte Eure Oma schon am Anfang der Krise genügend Klopapier eingekauft.“

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=iNF10FSrgEk  / www.ichbinanderermeinung.de
Sie finden dieses Video auf YouTube unter: ich bin anderer Meinung vom 8.4.2020

Wir haben lange über die Frage diskutiert, ob es richtig ist, diese politischen Fragen hier in einem Newsletter der Praxis darzulegen. Wir haben uns dafür entschlossen, da die Gesundheit des Einzelnen nicht von gesellschaftlichen Prozessen losgelöst werden kann. D.h. nicht, dass wir den Ernst der Lage negieren, aber das, was getan wird, auch an Einschränkungen der im Grundgesetz als unveräußerlich aufgeführten Grundrechte, sehen wir kritisch und bedarf unserer Meinung nach einer breiten politischen wie gesellschaftlichen kontroversen Diskussion. Eine solche kontroverse Diskussion (These, Antithese und Synthese) vermissen wir.

Derzeit werden Kollateralschäden gesetzt durch zerstörte Existenzen, Insolvenzen, Perspektivlosigkeit, Vereinsamung, Isolation, eine große Angst vor der Zukunft allgemein und vor dem Virus speziell. Das Überwinden dieser Schäden wird uns noch Jahre bis Jahrzehnte beschäftigen.

Es findet derzeit eine kollektive, weltweite schwerste psychische Traumatisierung statt!

Wir erleben das tagtäglich in den Gesprächen mit unseren Patienten in der Praxis. Insofern möchten wir anregen, alle Informationen, die Sie derzeit hören und lesen kritisch, verstandesmäßig zu hinterfragen.

Fragen Sie Ihr Herz nach der inneren Stimmigkeit/Wahrheitsgehalt bezüglich dessen, was Sie gerade lesen oder hören.

Ein Beispiel dazu: Stand heute gibt es keine Evidenz dafür, dass es sinnvoll ist, den Einkaufswagen vor oder nach Benutzung zu desinfizieren, da die Übertragung von Covid 19 hier extrem unwahrscheinlich ist. Covid 19 ist keine Schmierinfektion, sondern eine Tröpfcheninfektion. Aktuell findet ein politischer Überbietungswettbewerb an Maßnahmen statt, der vom Robert-Koch-Institut mit Aussagen, ja das könnte sein oder auch nicht, scheinbar sicher belegt wird.

Wir stimmen den Maßnahmen zu, nicht eng aufeinander zu hocken, sondern Abstand zu wahren. Das heißt aber auch nicht, dass es sinnvoll ist, hektisch ins Gebüsch zu springen, nur weil man sich auf dem Waldweg begegnet. Eine Übertragung braucht Zeit, das geschieht nicht innerhalb von Sekunden! Insgesamt sind viele Maßnahmen der medizinischen Seite für uns nicht nachvollziehbar.

In diesen Kontext gehört auch die folgende Grafik, die der Seite vom RKI entnommen werden kann, Sie finden diese Abbildung auf der Homepage des Robert-Koch-Institut, Bulletin 17/2020, S. 14

Was zeigt diese Grafik? Die Reproduktionszahl, also die Zahl, die uns sagt, wie schnell sich das Virus vermehrt, war am 10./11. März bei ca. 3,4.

Danach sank diese Zahl und unterschritt am 20. März den Wert von 1,0. Das ist aber genau der Wert, den unsere Bundeskanzlerin wiederholt als Zielmarke nennt, um den Lockdown zu beenden. Der Lockdown begann aber erst am 23. März. Diese Maßnahme hat an der Reproduktionszahl nichts geändert.

Jeder Mensch möge sich hierzu seine eigenen Gedanken machen!

Es handelt sich um offizielle Zahlen vom Robert-Koch-Institut. Das bedeutet aber auch, dass die Reproduktionszahl sehr hoher Wahrscheinlichkeit nach,  im kommenden Herbst wieder ansteigen wird. Damit sind wir dann wieder bei dem oben ausgeführten Punkt von I.

Abschließend noch eine Literaturempfehlung, verfasst von unserem Kollegen Professor Harald Mattes, ärztlicher Direktor des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe in Berlin:

https://www.zeitpunkt.ch/starke-worte-eines-erfahrenen-arztes-und-wissenschaftlers
Sie finden dieses Interview auch über die Suchmaschinen unter den Stichworten: Zeitpunkt starke Worte eines erfahrenen Arztes

 

III        Spirituelle Fragen und Perspektiven der Gegenwart

Aus den beiden zuvor dargelegten Kapiteln in I und II ergeben sich nun einige interessante Aspekte zum weiteren Verständnis, was diese ganze Krise wohl auf der spirituellen Ebene bedeuten könnte. Es passieren gegenwärtig auch Prozesse einer tiefen seelischen Transformation bei vielen Menschen, was Hoffnung macht und tief berührend ist. Wir dürfen auch dies tagtäglich in den Gesprächen mit unseren Patienten erleben.

Wir wollen in diesem Zusammenhang einige Fragen und Gedanken formulieren, um zum Nachsinnen anzuregen:

  • ist es ein Zufall, dass dieses Jahr das erste Osterfest in der Geschichte des Christentums war, ohne dass dieses Fest gemeinsam gefeiert werden konnte? Papst Franziskus (dem Mutter Erde ein so wichtiges Anliegen ist) steht im leeren Petersdom. Ein starkes Bild! Immerhin ist Ostern das Fest der Kreuzigung und Auferstehung oder anders formuliert: das Fest der Transformation. Und genau dieses Fest der Transformation fiel dieses Jahr aus, zu mindesten in seiner bekannten Form. Welche Form können wir als Menschheit zukünftig der österlichen Transformation geben?
  • Der Mensch ist seinem Wesen nach ein soziales Wesen. Erst der Darwinismus hat die Evolution als einen Überlebenskampf formuliert. Diese Sichtweise wird heutzutage in der Biologie immer mehr infrage gestellt. Jetzt, wo wir immer mehr erkennen, dass wir Menschen in der Tiefe unseres Herzens soziale Wesen sind, werden wir in die Isolation geschickt…
  • die Lunge ist das Organ, mit dem wir uns in das Leben hineinstellen. Mit der ersten Einatmung beginnt das Leben hier auf der Erde, mit der letzten Ausatmung wird es einst enden. Jeder Mensch, der einmal eine Lungenentzündung erlebt hat, weiß, dass eine Lungenentzündung ein tiefer biografischer Einschnitt ist. Wir dürfen darauf vertrauen, dass selbst im Rahmen einer Pandemie und somit in einem kollektiven Schicksalsmoment, eine Lungenentzündung im biographisch passenden Moment für den Einzelnen eintreten wird. Nun ist Covid 19 eine Erkrankung, die bitte auch im Kontext der sich abspielenden ökologischen Katastrophe betrachtet werden muss. Vor allem die Luftverschmutzung (Feinstaub) wird immer mehr als Ursache von vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekannt. Feinstaub führt zu Lungenerkrankungen, wie Asthma oder COPD. Durch Feinstaub wird folglich im Endeffekt aus der eher harmlosen Covid 19 Infektion eine hochdramatische, potentiell tödliche Erkrankung. Ist es Zufall, dass jetzt diese Erkrankung in dieser Form so massiv auftritt, wo gleichzeitig die Erde, lieber möchten wir in diesem Kontext von Mutter Erde sprechen, so in Not ist? Eine weltweit auftretende persönliche biografische Krise (Lungenentzündung) tritt gemeinsam mit der Krise von Mutter Erde auf.
  • Ein Gedanke zur Angst: dort wo viele Menschen aufeinandertreffen, in der Großstadt, im Supermarkt etc. sind geradezu Angstwesen spürbar. Wieso treten diese Angstwesen jetzt massiv auf? Offensichtlich werden aktuell tiefe, archaische Ängste angesprochen, die derzeit an so vielen Orten völlig irrational aufbrechen. Auf der anderen Seite lebt Hollywood zum Beispiel von der Produktion von Weltuntergangsfilmen. Jetzt finden wir uns in einem solchen Szenarium wieder. Auch wenn die Angst vor dem Virus am Ende noch mehr Schaden anrichten wird als das Virus selber. Um es ganz deutlich zu sagen: wir sind es in unserem panischen kollektiven Bewusstsein selber, die diese Angstwesen erschaffen! Bedenken Sie in diesem Zusammenhang auch die Frage, wie viel Medienkonsum Ihnen gut tut. Seien Sie sich dieser Angstwesen bewusst, wenn Sie sich größeren Menschenmengen aussetzen müssen oder aber in der Großstadt leben. Versuchen Sie sich gleichsam in einen Lichtmantel zu hüllen, um von diesen Angstwesen nicht seelisch erstickt zu werden.
  • Je mehr Menschen es gelingt, sich gleichsam wie ein Leuchtturm in einen solchen Lichtmantel zu hüllen, umso eher können diese Angstwesen erlöst werden. Bei diesem Prozess kommt es auf jeden einzelnen Menschen an! Je mehr eine Vernetzung von Menschen stattfindet, die ein Bewusstsein von diesen Zusammenhängen haben, umso mehr wird die Lichtkraft verstärkt.
  • Die gesamte Erde befindet sich in einem Prozess der umfassenden und tiefen Transformation. Dieser Transformationsprozess hat Anfang Januar 2020 noch intensiver an Dynamik gewonnen. Insofern wurde von vielen Menschen – auch von uns – für 2020 eine tiefe Krise als Ausdruck der Transformation erwartet. Die Covid 19 Krise wird aller Wahrscheinlichkeit nach in diesem Transformationsprozess nicht die letzte Krise sein und der sich gerade vollziehende Bruch im Erdklima wird noch viele dramatische Folgen nach sich ziehen.
  • Schlussendlich ist diese Krise auch eine Chance zu erfahren, dass alles mit allem verbunden ist und die Trennung nur eine Illusion der dreidimensionalen Welt ist.

Markus Peters hat über Ostern 2020 eine Meditation entwickelt. Der Arbeitstitel lautete: Meditation gegen Angst. Aber schon schnell wurde klar, dass es nicht um eine Meditation gegen etwas geht, sondern um eine Meditation für etwas. Also entstand daraus die „Meditation für Mut“, sowie eine Einführung in das Thema. Diese Meditation können Sie von unserer Website herunterladen. Sie können die Anleitung und die Meditation gerne weitergeben. Sie entstand aus dem Bedürfnis möglichst vielen Menschen in der Gegenwart eine Hilfestellung zu geben.

Zum Schluss noch einige Zeilen eines Gedichtes (Brüder) von Christian Morgenstern:

 

… „Liebt das Böse – gut!“
Lehren tiefe Seelen.
Lernt am Hasse stählen –
Liebesmut!

 „Brüder!“ – Hört das Wort!
Dass es Wahrheit werde –
Und dereinst die Erde
Gottes Ort.

 

Abschließend noch einige Literaturhinweise:
Charles Eisenstein „Die schönere Welt, die unser Herz kennt ist möglich“
Drunvalo Melchizédek &Daniel Mitel  „Lebe im Licht deines Herzens“

Mögen Sie gut durch diese schwierige Zeit kommen!
Mit herzlichen Grüßen
Markus Peters                                  Anja Peters

 

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